Ob bei einer Bank Währungsumwechslung günstiger ist, wird sich noch herausstellen. Definitiv schneller ist es nicht. Für $ 300 brauchte ich, unter teilweiser Verwendung von 3 Angestellten, 30 Minuten. Der Google Übersetzer ist dabei wirklich zu empfehlen.

Danach ging’s unter Verwendung von Google Maps (Google ist auf Reisen fast unumgänglich) nach Jiufen an die Küste. Google liefert exakt genaue Verkehrsmittel, Umsteigestationen, Zeit … Es bedingt aber trotzdem einiger Initiative, da die realen Stationen nur in chinesischer Schrift angeschrieben sind.
2 Stunden später erreichte ich das Bergdorf Jiufen im Nordwesten von Taiwan. Während der Anfänge der Qing-Dynastie bestand der Ort aus neun Haushalten. Versorgungslieferungen kamen über den Seeweg, von denen der Ort jeweils „neun Teile“ anforderte. Jiufen (auf Chinesisch „neun Teile“) wurde somit später zum Namen des Ortes.
Jiufen war bis 1893, als Gold in seiner Nähe entdeckt wurde, ein abgeschiedener Ort. Der anschließende Goldrausch ließ den Ort schnell zu einer Stadt anwachsen und erreichte seinen Höhepunkt unter der japanischen Herrschaft.


Es war so voller Touristen, dass ich ins benachtbarte Dorf Jinguashi flüchtete und den Gold Ecological Park besichtigte. Dieser Park informiert über die Geschichte des Bergbaus und den Goldrausch; u. a. kann ein echter Bergwerksstollen besichtigt werden. Sqehenswert !!

Danach wollte ich noch den „Goldenen Wasserfall“ und die „Yinyang-Bucht“, die vom mineralhaltigen Bergwasser gelb eingefärbt werden, anschauen. Leider fing es stark zu regnen an und ich fuhr mit dem Bus zurück nach Jiufen. Dort staute ich mich durch die Massen bis in meine Unterkunft am Anfang der Stiege.
Unterkunft: My Story Inn Jiufen; Hostel, Mehrbettzimmer, super Lage, Ausblick von den Betten auf die Bucht sh. oben, Preis: €







Ich sage es immer … es sind zu viele unterwegs.